Knorpelersatz mit ChondroFiller®

Defekte biologisch auffüllen
Alleine am Kniegelenk erleiden jährlich über 5 Millionen Patienten einen Knorpelschaden. Auch andere Gelenke wie Schultergelenk, Hüftgelenk oder Sprunggelenk können betroffen sein.
Knorpel ist im Vergleich zu anderen Geweben sehr zellarm und nicht durchblutet. Verletzungen oder krankheitsbedingte Veränderungen des Gelenkknorpels heilen daher in der Regel nicht von selbst. Konservative Behandlungsverfahren erreichen häufig nicht das erwünschte Ergebnis.


Langfristige Beschwerden, Funktionsverluste und Einschränkungen in Leistungs-, Berufs- und Sportfähigkeit sind regelmäßig die Folge. Forscher haben weltweit seit vielen Jahren nach tragfähigen Lösungen für diese Gelenkprobleme gesucht.



Besonderheiten von ChondroFiller®


Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Strukturprotein des menschlichen Körpers und der Hauptbestandteil von Haut, Sehnen und Knorpel. Daher ist es wie keine andere biologische Substanz ideal zur Defektdeckung bei Knorpelschäden geeignet.

ChondroFiller® ist ein biologisches Kollagenimplantat der neuesten Generation zur Behandlung von Schäden am Gelenkknorpel. Es besteht aus hochreinem Kollagen und funktioniert ohne die Züchtung von Zellen im Labor.

Wie in einigen Studien gezeigt wurde, stellt die Kollagenmatrix optimale Bedingungen zur Einwanderung von Knorpel- und Stammzellen aus dem körpereigenen Gewebe dar. Sie stimuliert somit bereits in kurzer Zeit die Autoregeneration und die Entstehung von hochwertigem hyalinartigem Knorpel.



Behandlungsziel


Die Behandlung mit dem Medizinprodukt ChondroFiller® strebt eine gelenkschonende und effiziente Behandlung traumatisch oder degenerativ bedingter Knorpelschäden an.

Insbesondere durch die frühzeitige Füllung kleinerer Knorpeldefekte soll die Entstehung weitreichender Folgeschäden vermieden werden.

Dieses Ziel steht immer im Mittelpunkt unseres Handelns.





ChondroFiller® eignet sich zur Implantation bei vollschichtigen Defekten in hyalinem Gelenkknorpel wie z.B. Kniegelenk, Schultergelenk, Hüftgelenk und Sprunggelenk.

Im Gegensatz zur Autologen Knorpelzellen-Transplantation (ACT/MACT) ist nur ein einziger operativer Eingriff erforderlich. Die Implantation erfolgt abhängig von der Lokalisation und der Größe des Defektes arthroskopisch oder minimal-invasiv.

Die Nachbehandlung nimmt nur wenige Wochen in Anspruch. Nachfolgend ist der typische Ablauf einer Behandlung beschrieben.


Wir legen großen Wert auf eine sehr gute Vorbereitung unserer Patienten auf eine bevorstehende Operation. Unverzichtbar ist die persönliche Besprechung Ihrer Krankheit oder Verletzung mit dem Operateur. Nach einer persönlichen Untersuchung und anhand der vorliegenden Befunde besprechen wir das geplante Operationsverfahren mit Ihnen und erläutern die erforderliche Nachbehandlung Nach der Terminvereinbarung erhalten Sie sämtliche Informationsmaterialien und eine Liste mit vor der Operation zu erledigender Aufgaben. Sie sollten eine Voruntersuchung beim Hausarzt zur Beurteilung der Operationsfähigkeit durchführen lassen, Termine bei einem Physiotherapeuten vereinbaren und die verordneten Medikamente beschaffen.

Wir möchten, dass die geplante Operation und die damit in der Regel verbundene kurze Narkose Sie so wenig wie möglich belasten. Auch wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden, spricht dies meist nicht gegen einen ambulanten Eingriff. Ihr Hausarzt beurteilt bei der Voruntersuchung Ihre Narkosefähigkeit. Die evtl. Notwendigkeit besonderer Maßnahmen kann so eingeschätzt werden.
Nur sehr selten kommt es vor, dass geplante minimal invasive Operationen aufgrund besonderer Krankheitsumstände von Patienten nicht ambulant durchgeführt werden können.

Am Tag vor der Operation sehen wir uns im Rahmen einer sog. prä-operativen Untersuchung und Besprechung. Sie haben Gelegenheit, offene Fragen zu klären und gewünschte Informationen zu erhalten.


Eine geplante Operation sollte für Sie so wenig belastend wie möglich durchgeführt werden. Daher empfiehlt sich bei ambulanten Eingriffen meist eine kurze Narkose.

Sie lernen den Narkosearzt bei einem Aufklärungsgespräch vor Ihrer Operation kennen. Dieser informiert sich anhand des von Ihnen zuvor ausgefüllten Fragebogens über Ihre Vorgeschichte und wählt das am besten geeignete Verfahren aus. Dieses erklärt er Ihnen und steht Ihnen bei zu Fragen zur Verfügung.

Narkosen werden seit einigen Jahren mit sehr gut steuerbaren Medikamenten durchgeführt. Daher ist die Narkosezeit bei unseren Patienten in aller Regel nur sehr kurz. Meist wird die Narkose bereits unmittelbar nach Ende der Operation ausgeleitet.

In unserem speziellen Aufwachbereich haben Sie Gelegenheit, sich von dem operativen Eingriff zu erholen. In der Obhut unseres speziell geschulten Fachpersonals verbleiben Sie dort bis zum Verlassen der Tagesklinik über einen barrierefreien Ausgang.


Natürlich können wir Ihnen nicht alle Ängste und Bedenken nehmen. Aber wir möchten es Ihnen leicht machen. Zu empfehlen ist die Begleitung zur Praxis und von der Operation nach Hause durch einen Ihnen vertrauten Menschen. Das wird Sie positiv stimmen und Ihnen gut tun.

Wir versuchen Ihre Wartezeit in der Praxis vor dem Eingriff durch sorgfältige Planung der Zeitabläufe so gering wie möglich zu halten. Die Mitarbeiter der Tagesklinik sind Ihnen durch Ihre vorherigen Besuche in der Sprechstunde vertraut.

Nach der Operation wird sich Ihre Vertrauensperson sehr bald im Aufwachraum zu Ihnen gesellen. Betreut durch unser speziell geschultes Fachpersonals ruhen Sie sich dort bis zum Verlassen der Tagesklinik aus.

Daheim sollten Sie bereits vorher alles vorbereitet haben, damit Sie sich nach der Heimkehr weiter ausruhen können. Die verordneten Medikamente sollten ebenso wie ein Telefon in Ihrer Reichweite bereit liegen.

Am Abend des Operationstages werden sowohl der Operateur als auch der Anästhesist Kontakt mit Ihnen aufnehmen und auf Ihre evtl. Bedürfnisse eingehen.


Ganz wichtig ist uns, dass wir mit Ihnen gemeinsam durch eine individuell gestaltete Nachbehandlung das für Sie beste Operationsergebnis erreichen!
Das Mitwirken unserer Patienten macht erst den angestrebten Behandlungserfolg möglich. Uns ist sehr wichtig, dass Sie die am Tag nach der Operation erläuterten Maßnahmen verstehen und auch umsetzen.

Häufig wird die Therapie nach dem Eingriff durch physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen ergänzt. Sie erhalten dann eine entsprechende Verordnung. Mitunter kann eine vorübergehende Entlastung einer Extremität oder eine kurzzeitige Ruhigstellung einer Körperregion notwendig sein. Die Vorgaben des Operateurs sollten Sie im eigenen Interesse berücksichtigen.

Die Dauer einer möglichen Arbeits- und Sportunfähigkeit hängt in jedem Fall vom Heilungsverlauf ab. Wir verfügen aufgrund von mehr als 5.000 in unserer Praxisklinik operierten Patienten über umfangreiche Erfahrung und können somit die zu erwartende Dauer der Rekonvaleszenz gut einschätzen.






Das biologische Implantat Chondrofiller® wird nicht von allen gesetzlichen Kassen erstattet. Im Einzelfall ist die Kostenübernahme vorgängig abzuklären.
Von privaten Krankenversicherungen werden die Kosten im Rahmen der GOÄ in der Regel erstattet.


Es besteht bei jedem operativen Eingriff das Risiko einer Infektion, über das unsere Ärzte jeden Patienten im Vorfeld individuell aufklären.

Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Operateur, Anästhesist und OP-Team profitieren unsere Patienten von bestens eingespielten Abläufen. Dies hilft in höchstem Maß, Probleme zu vermeiden.


Nein. Bereits 1993 haben wir entschieden, ausschließlich ambulante Operationen durchzuführen. Unsere Patienten bestätigen in den regelmäßig durchgeführten Patientenbefragungen Ihre Zufriedenheit mit der Nachbehandlung in der Praxis und der Erholung im heimischen Umfeld.

Eine stationäre Behandlung bietet keine wesentlichen Vorteile gegenüber ambulanten Versorgung.




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